Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen!, so sagte der ehemalige Bundeskanzler.
Du sollst nicht immer nach oben schauen, sagte die Mutter zu ihrem Kind.
Es geht nicht anders, wir müssen uns nach den Gegebenheiten richten, für anderes ist kein Platz, sagte der Wirtschaftsboss, der Generalvikar, …….
Wie Kirche sein könnte, dass ist nicht interessant. Mich interessiert nur, wie sie ist, sagen viele!
Warum engagierst Du Dich noch auf einem sinkenden Dampfer, warum schlägst Du Dir die Abende und Wochenenden um die Ohren?
Was sagst Du denen, die Dich fragen, worauf es Dir ankommt? Was antwortest Du, wenn Du nach Deiner Hoffnung gefragt wirst?
Ein Management Trainer leitete ein Seminar zum Qualitätsmanagement in einer Firma. Seine erste Frage richtete sich nicht auf Maßnahmen zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen. Seine erste Frage lautete schlicht: Wo wollt Ihr hin, was ist Eure Vision???
Könnte das nicht auch für Kirche und Gemeinde aktuell sein? Könnte es sein, dass es wichtiger ist das Ziel zu definieren, bevor man die Wegetappen festlegt?
Könnte es sein, dass Jesus uns irgendwann einmal die Frage stellt: Was sagst Du zu den Strukturreformen? Ober wird er vielmehr fragen: Liebst Du mich? Was hast Du getan, um mich sichtbar zu machen?
(Impulstext a. d. Liturgischen Nacht vom 2./3. November 2007 i. Deilinghofen, M. Menke)
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