
An den goldenen Samen Gottes glauben, den die Engel ausgestreut haben und immer noch den offenen Herzen anbieten, das ist das erste, was der Mensch zu seinem Leben tun muss.
Und das andere: selbst als kündender Bote durch diese grauen Tage gehen.
So viel Mut bedarf der Stärkung, so viel Verzweiflung der Tröstung, so viel Härte der milden Hand und der aufhellenden Deutung, so viel Einsamkeit schreit nach dem befreienden Wort, so viel Verlust und Schmerz sucht einen inneren Sinn.
(Pater Alfred Delp SJ)
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Und das andere: selbst als kündender Bote durch diese grauen Tage gehen.
So viel Mut bedarf der Stärkung, so viel Verzweiflung der Tröstung, so viel Härte der milden Hand und der aufhellenden Deutung, so viel Einsamkeit schreit nach dem befreienden Wort, so viel Verlust und Schmerz sucht einen inneren Sinn.
(Pater Alfred Delp SJ)
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1 Kommentar:
Sind wir noch brauchbar?
Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, wir sind durch Erfahrung mißtrauisch gegen die Menschen geworden und mußten ihnen die Wahrheit und das freie Wort oft schuldig bleiben, wir sind durch unerträgliche Konflikte mürbe oder vielleicht sogar zynisch geworden – sind wir noch brauchbar?
Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen.
Wird unsere innere Widerstandskraft gegen das uns Aufgezwungene stark genug und unsere Aufrichtigkeit gegen uns selbst schonungslos genug geblieben sein, daß wir den Weg zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?
Dies alles fragte sich Dietrich Bonhoeffer, ein Zeitgenosse Alfred Delps.
Die Gedanken dieser beiden Menschen gehen uns alle an. Auch heute noch! Vielleicht gerade heute, wo wir meinen, dass war doch eine ganz anderen Zeit: eine andere Staastsform, eine völlig andere Gesellschaft, eine ganz andere Kirche und Theologie ... damals.
Wir haben uns weiterentwickelt und aus der Vergangenheit gelernt. Gut so!
Aber dennoch. Gerade unsere sehr liberale und offene Gesellschaft birgt auch die Gefahr des Versickerns und Verwässerns ...
Gaudete: "Freuet Euch!"
Weshalb freuen wir uns?
Könnte ich, könntest du, diese Frage einem völlig Freudlosen hilfreich beantworten?
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