In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember beginnen die 13 Heiligen Nächte. Sie verbinden das alte mit dem neuen Jahr. Über den Zeitraum zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag hat sich vielerlei Volksglauben bis heute erhalten. Ereignisse, Träume und Taten, die in die 13 Heiligen Nächte fallen, sollen schicksalswirksamen Einfluss auf das kommende Jahr und auf die Zukunft haben.
Wie habt Ihr den Heiligen Abend verbracht?
Hoffentlich friedlich, denn Soziologen haben festgestellt, dass ausgerechnet der Heilig Abend für viele Familien sehr kritisch und gefährlich wird. Also, ich habe mit den Meinen die Christmette in einer norddeutschen Diasporagemeinde besucht. Wir waren spät dran und rechneten uns nur noch Stehplätze aus, doch konnten wir uns fünf Minuten vor Gottesdienstbeginn sogar noch die Sitzreihe aussuchen. Nach einem nicht ganz einfachem Jahr mit vielen Stolpersteinen, müde und erschöpft, wollte ich mich nur noch fallen und mir gut zusprechen lassen. Ich freute mich auf die Lesung aus Jesaja, den verheißungsvollen Bildern dieses großen Propheten, die einen ein Stück weit Ewigkeit und Vollkommenheit erahnen lassen: "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf!"(Jes.9,8)
Ich freute mich auf eine ermutigende, kraftspendende Predigt ...
Die Predigt kam: "GOTT schweigt!" "GOTT schweigt seit zweitausend Jahren." "GOTT ist ein wortkarger GOTT."
Mir fiel es schwer ruhig zuzuhören. Am liebsten wäre ich dem Pfarrer ins Wort gefallen. Doch ich war zu allem viel zu müde. Selbst zu müde, um einfach nur still zu gehen. Später entdeckte ich, dass für diesen besonderen Gottesdienst verschiedene Lesungstexte zur Auswahl stehen. Frei wählbar. Der Jesajatext hätte daher auch heißen können: "Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt." (Jes. 62, 1 u. f.)
GOTT schweigt???
Was erwarten wir denn???
"Um Zions willen kann ich nicht schweigen!", ruft Jesaja.
Kapiert, worüber ich mich so schrecklich aufrege!!!???
Wie habt Ihr den Heiligen Abend verbracht?
Hoffentlich friedlich, denn Soziologen haben festgestellt, dass ausgerechnet der Heilig Abend für viele Familien sehr kritisch und gefährlich wird. Also, ich habe mit den Meinen die Christmette in einer norddeutschen Diasporagemeinde besucht. Wir waren spät dran und rechneten uns nur noch Stehplätze aus, doch konnten wir uns fünf Minuten vor Gottesdienstbeginn sogar noch die Sitzreihe aussuchen. Nach einem nicht ganz einfachem Jahr mit vielen Stolpersteinen, müde und erschöpft, wollte ich mich nur noch fallen und mir gut zusprechen lassen. Ich freute mich auf die Lesung aus Jesaja, den verheißungsvollen Bildern dieses großen Propheten, die einen ein Stück weit Ewigkeit und Vollkommenheit erahnen lassen: "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf!"(Jes.9,8)
Ich freute mich auf eine ermutigende, kraftspendende Predigt ...
Die Predigt kam: "GOTT schweigt!" "GOTT schweigt seit zweitausend Jahren." "GOTT ist ein wortkarger GOTT."
Mir fiel es schwer ruhig zuzuhören. Am liebsten wäre ich dem Pfarrer ins Wort gefallen. Doch ich war zu allem viel zu müde. Selbst zu müde, um einfach nur still zu gehen. Später entdeckte ich, dass für diesen besonderen Gottesdienst verschiedene Lesungstexte zur Auswahl stehen. Frei wählbar. Der Jesajatext hätte daher auch heißen können: "Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt." (Jes. 62, 1 u. f.)
GOTT schweigt???
Was erwarten wir denn???
"Um Zions willen kann ich nicht schweigen!", ruft Jesaja.
Kapiert, worüber ich mich so schrecklich aufrege!!!???
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