25. Mai 2008

"Sorgt euch also nicht um morgen ..." (Mt. 6, 34)



ging es nach mir sollten wir
wieder mehr auf einander schaun
wofür es alles zu geben lohnt
ist ein großer traum
ein einziger freundlicher blick
macht manchmal wieder alles gut
ein guter freund neuen mut

ging es nach mir sollten wir
wieder öfter in den himmel schaun
denn manchmal fehlt es uns schon sehr
an gelassenheit an vertrauen
die kleinen dinge machen es schön
auch wenn sie schnell vergehn
es ist gut menschen lachen zu sehn

denkst du denn da genauso?
in etwa so wie ich? gehts dir da genauso?
wie gehts dir eigentlich?
denkst du denn da genauso? in etwa so wie ich?
gehts dir da genauso?
wie gehts dir eigentlich?

2 Kommentare:

Silke hat gesagt…

Als ich mir Gedanken über das heutige Sonntagsevangelium machte, erinnerte ich mich an einen Song der Spotfreunde Stiller. Bei der Videosuche erlebte ich eine riesige Überraschung, denn bereits die Anfangssequenz aus dem hinterlegten Film "Fantastic Four" schlug eine Brücke nach Litauen. Jedoch nicht, weil sich die Filmszene auf einer Brücke abspielt. Es war die sorgevolle Haltung des sitzenden Superhelden, die der des Schmerzenmanns entspricht, einer besonders in Litauen sehr häufig anzutreffenden Christusdarstellung.

Als Lisa letzt von ihrer geplanten Reise erzählte, dämmerte etwas in mir. Litauen hatte schon zuvor einmal mein Interesse geweckt. Ich ging dem allem nach und fand die Renovabis Pfingstnovene von 2007 wieder und damit den eindrucksvollen "Berg der Kreuze".

Und damit nicht genug der spannenden Puzzleteile. Da stellte uns jemand vor einigen Tagen eine kleine Holzskulptur vor Augen, einen Rūpintojėlis, den sorgevollen Jesus.

Lisa, mach dir keine allzugroßen Sorgen wegen deiner Aufgaben in Litauen!

Das wird gut!

Am liebsten käme ich mit euch. :-)

Lisa hat gesagt…

Verspätete Gedanken zum Sonntagsevangelium:

Schenkt Jesus uns hier nicht mitten in unsere Sorgen, in denen wir uns wohlmöglich zu verlieren drohen eine neue, andere Perspektive. Einen Wechsel der Blickrichtung.
„Seht und Lernt“ ermutigt er uns, sich nicht den Blick vor lauter Ärgernissen zu verstellen, zu verbauen.
Sehen und Lernen um immer wieder mit neuen Augen das Wesentlich zu erkennen.

„Wie mit neuen Augen beginn´ ich neu zu sehen.
Und mit neuen Augen will ich weiter gehen.
Der Weg bisher, so lang und schwer, seh ich auf einmal anders.
Ich sehe neu und anders und sehe mehr.
Ich sehe neu und anders und sehe mehr.“

„Bin auf einmal mutig und kann neu wieder hoffen.
Neue Wege stehen jetzt mir auf einmal offen.
Und Zuversicht verlässt mich nicht.
Es ist fast nicht zu fassen:
ganz mutig und gelassen im hellen Licht,
ganz mutig und gelassen im hellen Licht.“ (R.Krenzer)

P.S.: Danke für das "Fürchte dich nicht!" ;)