Gott wohnt in einem Lichte, dem keiner nahen kann.
Von seinem Angesichte trennt uns der Suende Bann.
Unsterblich und gewaltig ist unser Gott allein,
will Koenig tausendfaeltig, Herr aller Herren sein.
Und doch bleibt er nicht ferne, ist jedem von uns nah.
Ob er gleich Mond und Sterne und Sonnen werden sah,
mag er dich doch nicht missen in der Geschoepfe Schar,
will stuendlich von dir wissen und zaehlt dir Tag und Jahr.

Auch deines Hauptes Haare sind wohl von ihm gezaehlt.
Er bleibt der Wunderbare, dem kein Geringstes fehlt.
Den keine Meere fassen und keiner Berge Grat,
hat selbst sein Reich verlassen, ist dir als Mensch genaht.
(Jochen Klepper, 1938)
>>Das Leid der Welt zur Sprache Bringen - Leben und Werk von Jochen Klepper
>>Ein christlicher Schriftsteller verstrickt ins Jüdische Schicksal
Unsterblich und gewaltig ist unser Gott allein,
will Koenig tausendfaeltig, Herr aller Herren sein.
Und doch bleibt er nicht ferne, ist jedem von uns nah.
Ob er gleich Mond und Sterne und Sonnen werden sah,
mag er dich doch nicht missen in der Geschoepfe Schar,
will stuendlich von dir wissen und zaehlt dir Tag und Jahr.

Auch deines Hauptes Haare sind wohl von ihm gezaehlt.
Er bleibt der Wunderbare, dem kein Geringstes fehlt.
Den keine Meere fassen und keiner Berge Grat,
hat selbst sein Reich verlassen, ist dir als Mensch genaht.
(Jochen Klepper, 1938)
>>Das Leid der Welt zur Sprache Bringen - Leben und Werk von Jochen Klepper
>>Ein christlicher Schriftsteller verstrickt ins Jüdische Schicksal
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