Joh. 1, 38-39 Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm.
Wie ein Mensch so lebt und womit er sich gern umgibt, kann eine ganze Menge über ihn verraten. Mir kam heute dieser Gedanke als ich beim Kirchgang auf ein sehr vertrautes Bild traf. Ein ebengleiches hängt bei mir gut sichtbar im Flur und ist mit der Anfangszeile eines meiner Lieblingsgebete unterschrieben.
Die vorerst ganz einfach klingende Frage nach dem Wohnort, sie ist mitunter eine der größten Anfragen an unseren persönlichen Glauben: "Wo wohnst du?"
Wie ein Mensch so lebt und womit er sich gern umgibt, kann eine ganze Menge über ihn verraten. Mir kam heute dieser Gedanke als ich beim Kirchgang auf ein sehr vertrautes Bild traf. Ein ebengleiches hängt bei mir gut sichtbar im Flur und ist mit der Anfangszeile eines meiner Lieblingsgebete unterschrieben.
Die vorerst ganz einfach klingende Frage nach dem Wohnort, sie ist mitunter eine der größten Anfragen an unseren persönlichen Glauben: "Wo wohnst du?"
Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
dich zu suchen,
und lass sie damit enden,
dich gefunden zu haben.
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
dich zu suchen,
und lass sie damit enden,
dich gefunden zu haben.
Nelly Sachs

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen