Hallo wie gehts dir? Denkst du manchmal an mich?
Manchmal ...
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Manchmal ...
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
5 Kommentare:
Paulus im Römerbrief: "Wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist."
Über den persönlichen Glauben nachzudenken ist sehr wichtig. Es ist auch wichtig miteinander über GOTT zu sprechen. Doch um eine Beziehung wirklich lebendig zu halten ist es noch wichtiger an Ihn zu denken und mit Ihm zu sprechen. GOTT wartet darauf, dass wir Ihn immer wieder von "Neuem" suchen:
Rabbi Baruchs Enkel, der Knabe Jechiel, spielte einst mit einem andern Knaben Verstecken. Er verbarg sich gut und wartete, daß ihn sein Gefährte suche. Als er lange gewartet hatte,kam er aus dem Versteck; aber der andere war nirgends zu sehen. Nun merkte Jechiel, daß jener ihn von Anfang an nicht gesucht hatte. Darüber mußte er weinen, kam weinend in die Stube seines Großvaters gelaufen und beklagte sich über den bösen Spielgenossen. Da flossen Rabbi Baruch die Augen über, und er sagte: So spricht Gott auch: Ich verberge mich, aber keiner will mich suchen. (Martin Buber, Geschichten aus dem Chassidim)
Jesus antwortete: "Das wichtigste Gebot ist dies: 'Höre, o Israel! Der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem *Herzen*, von ganzer *Seele*, mit all deinen *Gedanken* und all deiner Kraft lieben.' Das zweite ist ebenso wichtig: 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.' Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden."
(Mk.12, 28-32)
Die Worte, die wir zu Gott sagen, sie können leise und arm und schüchtern sein. Wenn sie nur von Herzen kommen. Und wenn sie nur der Geist Gottes mitbetet. Dann hört sie Gott. Dann wird er die Worte in seinem Herzen aufbewahren, weil man die Worte der Liebe nicht vergessen kann.
Und dann wird er uns geduldig, ja selig weiter zuhören, ein ganzes Leben lang, bis wir ausgeredet haben, bis wir unser ganzes Leben ausgeredet haben. (Karl Rahner)
Sag mir, wie du dir GOTT denkst, wie du Ihn erfährst?
Dann weiß ich, wie du es mit den Menschen hälst, denn dein Gottesbild wirkt auf dein Menschenbild und somit auch auf mich und unsere Beziehung zueinander.
So ähnlich lautet die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust.
Bedenkenswert!
Wo beginnt der Himmel? Und wo hört er auf? Hat er einen Anfang? Ein Ende? Ist er groß? Oder klein? Für alle? Für viele? Für dich? Für mich? Ist er schon? Oder wird er? War er?
Diese Fragen stell ich mir oft. Was haben wir gelernt von Jesus und seinen Nachfolgern? Hat er uns nicht gesagt, der Himmel ist Hier und Jetzt, wenn wir es nur wollen?
Mir ist mein ganzes Leben zu Mut, als ginge mein Weg oft an der Hecke des Paradieses vorbei. Dann streift mich warmer Hauch. Dann mein' ich, Rosen zu sehn und zu atmen. Ein süßer Ton rührt mich zu Tränen, auf der Stirn liegt es mir wie eine liebe, friedegebende Hand - sekundenlang.
So streife ich oft vorbei an der Hecke des Paradieses . . .
(christian Morgenstern)
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