4. Juni 2009

"Ein Engel kommt nach Babylon"



Hallöchen ihr alle....
ich wollte auf diesem Weg mal Werbung machen:

Am Samstag, 13.6 und Sonntag, 14.6 führt der Literaturkurs das Stück "Ein Engel kommt nach Babylon" auf. Beginn ist um 18.00 Uhr in der Aula vom WBG.

Wer kommen möchte: Karten gibts ab sofort! (Ich kann euch welche besorgen.)
Für Erwachsene 4€ und Schüler 2,50€ (Schülerausweis nicht vergessen, Studenten müssen Erwachsenenpreis bezahlen)

LG Becci
(Wen es interessiert: Ich spiel am Sonntag....also da nicht kommen :-DD)

4 Kommentare:

Rebecca hat gesagt…

Eine kleine Zusatzinfo vielleicht:

Das Stück handelt von einem Mädchen, dass von Gott für den Ärmsten der Menschen bestimmt war. Es verliebt sich aber durch Zufall in den König von Babylon.
Unglückliche Unstände, herrschsüchtige Minister und ein Skrupelloser Priester verraten aber das Mädchen ans Volk um so ihre eigene Macht zu sichern.
Der Bettler Akki flieht mit dem Mädchen und und der König beschließt, sich am Himmel zu rächen: der Turmbau von Babal wird angekündigt.

Das ganze ist ein recht philosophisches und anspruchsvolles Stück, von uns aber sehr sehenswert umgesetzt. Trotz vieler lustiger Andeutungen und Verwechslungen bleibt es eine Tragodie über die wahren egoistschen Motive der Menschen.
Es ist bewusst zeitlos und für Eigeninterpretationen der Zuschauer offen.

Silke hat gesagt…

"Das Material, das Dürrenmatt in seinem Werk verarbeitet, reicht von einem munter zusammengewürfelten antiken Geschichtsgut und deren Machtstrukturen, über eine heute nicht mehr haltbare Gnadenlehre und einige durchaus auch in unserer Zeit noch interessanten theologischen und humanistischen Fragestellungen, bis hin zu einigen technischen Errungenschaften aus unserem Jahrhundert." (Christoph Stender)

Ob das für uns nicht zu starker Tobak ist?
Zu viel Input könnte schädlich sein...

Rebecca hat gesagt…

Ach was, bisher haben wir jede Herausforderung gemeistert... aber recht hat er, der Christph Stender...
Mein Text: "Bevor die Sintflut kam, war ich der Meinung....." Die dazu passende Regieanweisung: "Im Hintergrund wird eine Straßenbahn sichtbar"

Silke hat gesagt…

Christoph Stender ist katholischer Priester und schreibt neben Prosa besonders beachtenswerte Lyrik:

www.christoph-stender.de