24. Mai 2010

Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer und an uns:

„Hoffnung, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung!“
„Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?“

Vielleicht sind genau diese Verse die Aufforderung des Apostels in diesen Tagen an uns: Sich die unwiderruflichen Zusage des Geistes Gottes der in uns Wirkt und selbst die lebendige Hoffnung schaft, trotz allen Unwegsamkeiten des Lebens, immer wieder neu bewusst zu machen und dem Heiligen Geist tatsächlich eine Chance geben.
Nicht nach dem Motto: Alles wird gut! Der liebe Gott wird es schon richten! Sondern in der Offenheit für das Unerwartete, für das nicht Vorhersehbare.






Du!
Gib dem Geist Gottes die Chance in dir zu Wirken,
nimm Dir Zeit für Deine Hoffnung und Deine Sehnsucht
nach dem Spüren und Wirken des Geist Gottes.
Und vergiss nicht: Sei dabei Umsichtig mit Dir und deinen Mitmenschen,
wenn es misslingt.

6 Kommentare:

Lisa hat gesagt…

Ach ja und übrings:

FROHE PFINGSTEN

Silke hat gesagt…

Liebe Lisa, dein Beitrag ist Zeugnis dafür, dass Weisheit keine Frage des Alters ist.

Seit mehr als einer vollen Stunde sitze ich vor deinem Beitrag, darauf wartend, dass die wilden Wellen von Gedanken und Emotionen sich wieder etwas legen: "Nimm dir Zeit", wie es im Gebet heißt und die Songzeile "Die Zeit ist reif" aus "Auf das Leben" zerren hin und her. Es hat mich schon lange nichts mehr sooo derart voll erwischt, wie grad' eben!

Jupiter Jones zeigen sich darin ebenso mutig wie eine Hilde Domin, über das "Heile, heile Entchen. Es wird schon alles wieder gut." hinauszugehen, erst einmal alle Sicherungen herauszudrehen, um dann im Stockdunkel ein ganz anderes, neues Angebot zu machen. Sicherlich das schwierigere, den nackten Tatsachen erst mal ehrlich und unbeschönt ins Auge zu schauen, jedoch das effektivere und nachhaltigere.

Und erinnert uns diese Vorgehensweise nicht stark an Jesus von Nazareth?!

Silke hat gesagt…

Bitte

Wir werden eingetaucht
und mit dem Wasser der Sintflut gewaschen
wir werden durchnäßt
bis auf die Herzhaut
der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht
der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten
taugt nicht
es taugt die bitte
dass bei Sonnenaufgang die taube
den Zweig vom Ölbaum bringe
dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden
und dass wir aus der Flut
dass wir aus der Löwengrube
und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
zu uns selbst
entlassen werden.

(Hilde Domin)


"Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!" (H. Hesse)

Silke hat gesagt…

FROHE PFINGSTEN!

(Es ist doch nicht zu spät dafür, oder?)

Lisa hat gesagt…

Zitat: "Liebe Lisa, dein Beitrag ist Zeugnis dafür, dass Weisheit keine Frage des Alters ist."

*lach* Es gibt hier gerade ein paar Menschen, die dir bei diesem Satz über mich, vehement widersprechen würden! Aber um so besser tut es ihn zu lesen *grins*!

Silke hat gesagt…

Hoffnungsloser Fall!
Jeder Widerspruch zwecklos!
*smile*