5. Juli 2008

"Ein anderer Weg" 1. Korinther 12, 31

3 Kommentare:

Michi hat gesagt…

Das Hohelied der Liebe aus dem Paulusbrief.
Es erinnert mich immer an die Goldhochzeit meiner Großtante und meines Großonkels, sowie die Silberhochzeit meiner Großcousine mit ihrem Mann...

Die Gottesdienste, einer von Altpfarrer Seite, der andere vom Vikar in Lendringsen, beide auf ihre Weise ergreifend, berührend, einfach wundervoll...

Silke hat gesagt…

Mein Erstkontakt war ein Textauszug, abgedruckt in einer Frauenzeitschrift, die beim Frisör auslag. Lange Zeit hielt ich es für ein Gedicht der deutschen Klassik. Als ich dann das vollstständige Hohelied beim Lesen der Paulusbriefe in der Bibel fand, da war mir als müsste ich mir die Schuhe ausziehen, wie Moses als er zum brennenden Dornbusch hintrat. Heiliger Boden, es ist mir Heiliger Boden. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Ersetz beim Lesen einfach einmal in einer ruhigen, stillen Stunde immer das Wort Liebe mit GOTT ...

Vollkommenheit

Nur GOTT selbst,
der ja die Liebe ist,
kann so vollkommen lieben.

Silke hat gesagt…

"Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesu offenbart;
Ich geb mich hin dem freien Triebe,
wodurch ich Wurm geliebet ward;
Ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.

Wie bist Du mir so zart gewogen,
Wie verlangt Dein Herz nach mir!
Durch Liebe sanft und tief gezogen,
Neigt sich mein Alles auch zu Dir.
Du traute Liebe, gutes Wesen,
Du hast mich und ich Dich erlesen."

Text: Gerhard Tersteegen
Musik: Dmytri Bortniansky