| Soviel Verfinsterung auf dieser deiner Welt, mein Gott, mehr oft als zu ertragen in unserem Vermögen steht. Nachtwanderer sind wir, gefährdet allemal, der Dunkelheit uns ganz zu übereignen, nicht mehr zu gewahren die tröstlichen Zeichen um uns her. Doch dürfen wir’s verschweigen? Die Nacht ist voller Sterne! Geschieht’s nicht mitten in der Nacht, dass ein Unglücklicher ein verstehendes Herz findet? Dass ein Leidgeprüfter einwilligt in sein Geschick? Dass Schuld Verzeihen empfängt und einer seinen Gott lobpreist im Dunkeln? (Antje Sabine Naegeli) | |
19. März 2009
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