28. März 2009

Ich öffne die Tür



Ich öffne die Tür weit am Abend,
häng noch die Laterne hinaus.
Die Traurigen solln mich heut finden,
aufatmen, als wärn sie zu Haus.

Der Tisch wird geschnmückt sein mit Blüten.
Hab Wein und hab Wasser genug.
Die Sehnsucht trinkt mit unserm Bruder,
dem Schmerz, wieder aus einem Krug.

Ein offenes Ohr findet jeder,
kein Stuhl und kein Hocker bleibt frei.
Vielleicht, unter denen, die zuhörn,
sitzt unerkannt Christus dabei.

Gerhard Schöne

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